Angetriebenes Stangenpendel
Der Versuch:
Aus
Stativmaterial wird wie in der Zeichnung angedeutet ein Stangenpendel zusammengebaut
und auf der Achse eines kleinen Elektromotors befestigt. Den Motor verbindet
man mit dem Ausgang eines Sinusgenerators.
Die Aufgaben:
- Lassen Sie das Pendel
frei schwingen und zeichnen Sie die Bahnkurve auf.
- Leiten Sie eine Formel
her, die es gestattet, die vom Grafiktablett gelieferten x- und y-Koordinaten
in den Winkel (im Bogenmaß!) umzurechnen, den die Stange im jeweiligen
Augenblick mit der Vertikalen bildet. Stellen Sie dann den Winkel in Abhängigkeit
von der Zeit dar und bestimmen Sie die Eigenfrequenz des Pendels.
- Verändern Sie nun
langsam und gleichmäßig die Frequenz von 0 Hz bis zu einem sinnvollen
Wert oberhalb der gemessenen Eigenfrequenz und zeichnen Sie die entstehende
Resonanzkurve auf. (Die Amplitude muss so eingeregelt werden, dass sich das
Pendel auch beim Resonanzmaximum nicht überschlägt.) Nehmen Sie
in entsprechender Weise eine Resonanzkurve für sinkende Frequenzen auf.
Vergleichen Sie die auf beiden Wegen erhaltenen Maxima. Was stellen Sie fest?
(Eine Erläuterung dieses Effektes finden Sie z.B. in dem Lehrbuch "Kuhn
Physik 2" (Westermann, Braunschweig 2000) auf Seite 90.)